Datenschutzerklärung
Stand: 20. Oktober 2026
Kurz gesagt
- Planen, Wetter prüfen und Fahrt gehen ohne Anmeldung. Ein Konto brauchst du nur, um Routen zu speichern und Boot, Häfen und Routen auf allen Geräten gleich zu haben; anmelden kannst du dich mit Google oder mit einem Code per Mail, ohne Passwort.
- Keine Werbung, keine Tracker, keine Analyse-Dienste Dritter.
- Ohne Konto bleiben Boot, Einstellungen und Favoriten in deinem Browser. Mit Konto liegen Boot, gemerkte Häfen und gespeicherte Routen bei uns, bis du das Konto löschst.
- Eine Mailadresse speichern wir nur, wenn du einen Alarm, ein Briefing oder eine Törnmeldung anlegst, und nur so lange, wie du sie nutzt.
- Die Nutzung messen wir selbst, ohne Cookie und nur als Summen je Tag. Du kannst das abschalten.
- Fehler und Ladezeiten meldet die Seite an uns, ohne Position und ohne Kennung; wir löschen sie nach 30 Tagen. Auch das kannst du abschalten.
1. Verantwortlicher
Calvin AsmusHölderlinsallee 1
22303 Hamburg
E-Mail: [email protected]
Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht; gesetzlich ist keiner vorgeschrieben. Fragen zum Datenschutz gehen an die Adresse oben oder über das Kontaktformular.
2. Aufruf der Website
Cloudflare
Die Domain sailseer.com liegt bei Cloudflare. Jeder Aufruf läuft über das Netz von Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA, das die Seite ausliefert und vor Angriffen schützt. Dabei verarbeitet Cloudflare deine IP-Adresse, die aufgerufene Adresse, Zeitpunkt und die technischen Angaben deines Browsers. Cloudflare ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert (Art. 45 DSGVO). Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und schnellen Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Mehr unter cloudflare.com/privacypolicy.
Hosting bei Railway
Der Server läuft bei Railway Corporation, USA. Railway verarbeitet die Anfragen, die unser Server beantwortet, und hält technische Protokolle zur Fehlersuche und Sicherheit kurz vor. Die Übermittlung in die USA stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO) im Auftragsverarbeitungsvertrag von Railway. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Mehr unter railway.com/legal/privacy.
Schutz vor Überlastung
Damit einzelne Aufrufer die Wetterdienste nicht überlasten, zählt der Server Anfragen je IP-Adresse für höchstens eine Stunde im Arbeitsspeicher. Gespeichert wird dabei nichts (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
3. Was im Browser bleibt
Boot und Bootsprofil, Einstellungen, Favoriten, gemerkte Routen, die Spur im Fahrtmodus, die Kennung für Push-Nachrichten und ob du die Einführung schon gesehen hast, speichert die Seite im lokalen Speicher deines Browsers. Diese Angaben verlassen dein Gerät nicht von selbst; du löschst sie, indem du die Websitedaten im Browser löschst.
Dazu kommen zwei Cookies: segeln_sprache merkt sich die gewählte Sprache (zwei Jahre),
segeln_nutzung merkt sich, ob Nutzungsmessung und Fehlermeldung an oder aus sein sollen (ein Jahr, erst wenn du
im Cookie-Banner oder in den Einstellungen wählst). Meldest du dich an, kommen zwei weitere dazu (Abschnitt 7):
segeln_sitzung hält dich angemeldet (ein Jahr ab der letzten Nutzung, bis du dich abmeldest) und
segeln_google verbindet die Rückkehr von Google mit deinem Browser (höchstens zehn Minuten, nur
während der Anmeldung mit Google). Alle sind für die Funktionen nötig, die du ausdrücklich nutzt
(§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG); eine Einwilligung braucht es dafür nicht.
4. Planen, Wetter und Position
Für eine Route, eine Wetteranalyse oder eine Punktvorhersage schickt die Seite Start, Ziel, Zwischenstopps, Abfahrt und die Angaben zum Boot an unseren Server. Der Server holt das Wetter, die Tide und die übrigen Daten bei den Diensten, die unter Profil › Quellen und Stand genannt sind, und zwar mit den Koordinaten, ohne deine IP-Adresse oder andere Angaben zu deiner Person. Antworten der Dienste hält der Server eine Zeit lang vor, damit nicht jeder Aufruf neu anfragt; einer Person zuordnen lassen sie sich nicht.
Deinen Standort fragt der Browser nur ab, wenn du ihn selbst anforderst (eigene Position als Start oder Ziel, Fahrtmodus, Ankerwache) und du es erlaubst. Im Fahrtmodus und in der Ankerwache bleibt die Position im Browser; für Kreuzhilfe und Gewitterwarnung schickt die Seite die aktuelle Position an unseren Server, der daraus die Antwort rechnet und sie nicht speichert. Das gilt ebenso für eine GPX-Datei, die du für deine eigene Fahrt oder als Route hochlädst.
Verbindest du die Bordinstrumente (Fahrt › Bordinstrumente), liest die App sie direkt im WLAN des Boots, über Bluetooth oder einen USB-Adapter, der Browser über einen USB-Adapter oder aus einer Aufzeichnung, die du selbst wählst. Für Bluetooth fragt die App nach der Erlaubnis für Geräte in der Nähe und zeigt nur Geräte, die du selbst gekoppelt hast; die Suche im WLAN fragt nur das WLAN des Boots. Route und Kurs zum Wegpunkt gehen nur an deine eigenen Geräte an Bord. Wind, Tiefe, Position, AIS-Ziele, Motor-, Batterie- und Tankwerte bleiben auf deinem Gerät, ebenso die Adresse des Gateways, deine Einstellungen und die aufgezeichnete Polare. An unseren Server gehen nur die Position des Boots für die Vorhersage zum Vergleich (wie bei einer Punktvorhersage, höchstens alle 30 Minuten) und, wenn du es eingeschaltet hast, der gemessene Wind für die Kreuzhilfe; beides speichert der Server nicht.
Nutzt du Sailseer in Claude oder ChatGPT (als Connector oder App), schickt nicht dein Gerät,
sondern der Server des Chat-Anbieters die Abfrage an unseren Server unter sailseer.com/mcp:
Häfen oder Positionen, Abfahrt, Angaben zum Boot und die Sprache, dazu eine Kennung der Verbindung, die
unser Server beim Verbinden selbst vergibt und die nur den Anbieter (Claude oder ChatGPT) nennt. Deinen
Namen, dein Konto beim Anbieter und den Verlauf des Gesprächs bekommen wir nicht; der Server speichert die
Abfrage nicht und rechnet die Antwort wie bei einer Anfrage über die Seite. Nennt die Abfrage einen Ort statt
eines Hafens (etwa „Palma“), schlägt unser Server nur diesen Namen bei der Ortssuche von Open-Meteo
nach. Was im Chat geschieht,
verantworten Anthropic PBC (USA) und OpenAI (USA) nach ihren eigenen Datenschutzerklärungen
(anthropic.com/legal/privacy,
openai.com/policies/privacy-policy).
Zeigt der Chat eine Karte von Sailseer, lädt dein Browser oder die App des Anbieters die Kartenkacheln
direkt von OpenStreetMap und OpenSeaMap (Abschnitt 5); Links aus der Karte führen auf sailseer.com.
Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Funktion, die du aufrufst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
5. Kartenebenen von anderen Anbietern
Einige Kartenebenen lädt dein Browser direkt von den Servern der Anbieter. Diese erhalten dabei deine IP-Adresse, den Kartenausschnitt und die Angaben deines Browsers, so wie bei jedem Abruf einer Website. Immer geladen wird die Grundkarte der OpenStreetMap Foundation (Vereinigtes Königreich, Angemessenheitsbeschluss nach Art. 45 DSGVO, Datenschutz der OSMF). Nur wenn du die Ebene einschaltest: Seezeichen von OpenSeaMap, Radar, Satellit und Blitze vom Deutschen Wetterdienst, von EUMETSAT und vom Finnischen Meteorologischen Institut, die Verkehrsdichte von EMODnet sowie amtliche Seekarten von Kartverket (Norwegen), Rijkswaterstaat und PDOK (Niederlande), Agentschap MDK (Belgien), SHOM (Frankreich mit den französischen Antillen, La Réunion, Mayotte, Französisch-Polynesien und Saint-Pierre-et-Miquelon), INFOMAR (Irland), Instituto Hidrográfico (Portugal), ISPRA (Italien), Maa- ja Ruumiamet (Estland), Väylävirasto (Finnland) und SIPAM (Polen). Die Seekarten für die Ostküste der USA, Puerto Rico und die Amerikanischen Jungferninseln kommen von der NOAA, einer Behörde der USA; deren Server erhalten die Angaben nur, wenn die Seekarte eingeschaltet ist und der Kartenausschnitt dort liegt. Für die USA gibt es bei Abrufen an eine Behörde keinen Angemessenheitsbeschluss und keine Standardvertragsklauseln; wer das nicht möchte, lässt die Seekarte in diesem Gebiet aus. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: ohne diese Abrufe gäbe es die Karten nicht.
Links zu Hafenführern, Webcams, Wetterdiensten und anderen Seiten öffnen fremde Websites; dort gilt deren Datenschutzerklärung.
6. Alarme, Briefing und Push-Nachrichten
Legst du einen Windalarm, Segelwind-Alarm, Warnungsalarm, Fensteralarm oder ein Morgenbriefing an, speichern wir deine Mailadresse, den Hafen oder die Strecke, deine Einstellungen dazu und die Sprache. Die Mails verschicken wir über Resend, Inc., USA, auf Grundlage der Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Datenschutz bei Resend). Jede Mail enthält einen Link zum Abbestellen; danach löschen wir die Angaben spätestens am folgenden Tag.
Willst du die Alarme auch als Push-Nachricht, speichern wir das Push-Abonnement deines Browsers (eine Adresse beim Push-Dienst des Browserherstellers, etwa Google, Mozilla oder Apple, und zwei Schlüssel). Über diesen Dienst stellt dein Browser die Nachrichten zu. Schaltest du Push ab oder meldet der Dienst das Abonnement als ungültig, löschen wir es nach 90 Tagen; bis dahin findet ein wieder eingeschaltetes Gerät seine Alarme wieder.
In der Android-App kommen Push-Nachrichten über Firebase Cloud Messaging von Google (Google Ireland Limited, Irland; Google LLC, USA, auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework und der Standardvertragsklauseln). Dafür speichern wir das Token, das Firebase der App auf deinem Gerät gibt, und schicken es mit jeder Nachricht an Google; gelöscht wird es wie das Abonnement des Browsers (Datenschutz bei Firebase).
Rechtsgrundlage ist die Erbringung des Dienstes, den du bestellst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
7. Konto
Ein Konto ist freiwillig. Du brauchst es nur, um Routen zu speichern; dann liegen auch dein Boot und deine gemerkten Häfen im Konto und sind auf jedem Gerät gleich, auf dem du angemeldet bist. Beim ersten Anmelden übernehmen wir, was in diesem Browser schon gespeichert war.
Anmelden mit einem Code per Mail: Wir schicken einen sechsstelligen Code und einen Link an die Adresse, die du eingibst, über Resend (Abschnitt 6). Code und Link gelten 15 Minuten; gespeichert sind sie nur als Prüfsumme, mit der Adresse und der Zahl der Versuche, und werden spätestens am folgenden Tag gelöscht.
Anmelden mit Google: Tippst du auf „Mit Google anmelden“, leiten wir dich zur Anmeldeseite von Google weiter (Google Ireland Limited, Irland; Google LLC, USA, auf Grundlage des EU-US Data Privacy Framework und der Standardvertragsklauseln). Google erfährt dabei, dass du dich bei Sailseer anmeldest; wir bekommen von Google nur deine Google-Kennung, deine Mailadresse, ob Google sie bestätigt hat, und deinen Namen (Datenschutz bei Google). Auf der Seite selbst lädt kein Skript von Google.
Im Konto speichern wir deine Mailadresse, deinen Namen (nur von Google), deine Google-Kennung, wann das Konto angelegt und zuletzt genutzt wurde, die Sprache, gespeicherte Routen mit ihren Stationen und Wegpunkten, gemerkte Häfen und dein Boot mit seinen Werten. Für jede Anmeldung speichern wir eine Sitzung (nur als Prüfsumme, mit der Art des Geräts wie Handy oder Rechner und dem Tag der letzten Nutzung); in der App liegt sie in einer Datei der App auf dem Gerät. Eine Sitzung, die ein Jahr nicht genutzt wurde, löschen wir. Gelöschte Routen und Häfen bleiben als leerer Eintrag ohne Inhalt bis zu 90 Tage stehen, damit ein anderes Gerät sie nicht zurückholt.
Sicherung: Damit die Konten einen Ausfall des Servers überstehen, sichern wir die Datenbank der Konten einmal am Tag verschlüsselt bei Cloudflare (R2, Speicherort in der EU, siehe Abschnitt 2). Jede Sicherung wird nach rund 31 Tagen überschrieben; ein gelöschtes Konto steckt deshalb noch höchstens so lange in den Sicherungen. Wir öffnen sie nur, um die Konten nach einem Ausfall wiederherzustellen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb).
Abmelden beendet die Sitzung und entfernt Routen, Häfen und Boot des Kontos aus dem Browser. Konto löschen (Profil) löscht das Konto mit allen Sitzungen, Routen, Häfen und dem Boot sofort. Alarme, Briefings und Törnmeldungen hängen nicht am Konto, sondern an ihrer Mailadresse (Abschnitte 6 und 8).
Rechtsgrundlage ist die Erbringung des Dienstes, den du mit dem Konto nutzt (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
8. Törnmeldung
Für eine Törnmeldung speichern wir deine Mailadresse, den Namen des Boots, die Zahl der Personen an Bord, Start, Ziel, Abfahrt, ETA, die Karenzzeit, deine Meldungen unterwegs und bis zu drei Mailadressen von Landkontakten. Teilst du deine Position, speichern wir sie alle fünf Minuten mit ihrer Genauigkeit. Die Landkontakte bekommen einen Link, unter dem sie Status und Spur sehen, und eine Mail, wenn du überfällig bist. Informiere sie bitte vorher darüber.
Die Daten löschen wir, wenn sie nicht mehr gebraucht werden: drei Tage nach der Ankunft oder dem Abbruch, spätestens 14 Tage nach der ETA. Ein Landkontakt kann sich über den Link in seiner Mail austragen. Rechtsgrundlage ist für dich Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für die Landkontakte unser und dein berechtigtes Interesse an deiner Sicherheit (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Wer keine Törnmeldungen mehr bekommen möchte, als Landkontakt oder weil jemand die eigene Adresse als Skipper angegeben hat, sperrt die Adresse über den Link in jeder Mail der Törnmeldung. Dann speichern wir nicht die Adresse, sondern nur eine Prüfsumme (SHA-256) davon mit dem Datum der Sperre. Damit erkennen wir die Adresse, wenn sie jemand wieder einträgt, und lehnen sie ab; laufende Törnmeldungen schicken ihr keine Mails mehr. Die Sperre bleibt, bis du sie über denselben Link aufhebst, solange es die Törnmeldung noch gibt, oder uns über das Kontaktformular darum bittest. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, deinen Widerspruch dauerhaft zu beachten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
9. Nutzungsmessung und Fehlermeldungen
Um zu sehen, welche Funktionen gebraucht werden, zählen wir die Aufrufe selbst, ohne Dienst Dritter
und ohne Cookie: je Tag die Funktion, das grobe Revier (Land des Hafens, sonst ein Raster von einem Grad),
Gerätetyp, Betriebssystem, Browser und Sprache. Das gilt auch für die Seiten zu Häfen, Brücken, Schleusen,
Ländern, Seen und Lokalwinden (unter /haefen) und für die Ratgeber und häufigen Fragen (unter
/ratgeber und /faq); dort zählt die Seitenart, nicht der einzelne Hafen oder Artikel.
Beim Öffnen der Seite oder einer dieser Seiten zählen wir außerdem, woher der Aufruf
kommt: nur die Domain der verweisenden Seite (etwa eine Suchmaschine oder ein Forum, nie die Adresse der
einzelnen Seite oder ein Suchbegriff), ein Kürzel aus dem Link (ref oder utm_source)
oder „direkt“. Um verschiedene Personen zu zählen, bilden wir aus
IP-Adresse und Browserkennung mit einem Tagesschlüssel einen Prüfwert, der sich nicht zurückrechnen lässt;
den Schlüssel löschen wir mit dem Tag, danach lässt sich der Wert niemandem mehr zuordnen. Gespeichert
werden nur Summen je Tag, keine einzelnen Aufrufe, keine Positionen. Abfragen aus Claude und ChatGPT
zählen wir ebenso, je Tag als Funktion mit dem Anbieter und der Sprache; verschiedene Gespräche zählen
wir dort über die Kennung der Verbindung statt über IP-Adresse und Browser, mit demselben Tagesschlüssel.
Damit wir Fehler finden, die auf unseren eigenen Geräten nicht auftreten, meldet die Seite (in der App dieselbe) Programmfehler und einige Messwerte an unseren Server: bei einem Fehler die Fehlermeldung, die Stelle im Programm und die Aufrufkette, als Messwerte die Ladezeit der Seite, wie lange Karteninhalte brauchen, bis sie zu sehen sind (etwa Häfen, Seepunkte, Windkarte, Radar und Satellit), die Dauer einer Routen- oder Wetterrechnung und den belegten Speicher, in der App auch die Startzeit des Rechenkerns. Außerdem, welche Funktion nach dem Öffnen wie bald zum ersten Mal genutzt wird (etwa Hafen, Hafensuche oder Windkarte) und wie lange man danach auf die Anzeige wartet, je Seitenaufruf nur einmal je Funktion und nur als Häufigkeiten, nicht als Abfolge einer Person. Dazu kommen die Version der Seite und der App, das Betriebssystem mit Hauptversion (etwa Android 14), das Gerätemodell (etwa Pixel 7), der Arbeitsspeicher des Geräts in groben Stufen, Gerätetyp und Browser. Wir speichern dabei weder deine IP-Adresse noch eine Kennung und keine Position: Adressen kürzen wir auf den Pfad, Mailadressen und Koordinaten entfernen wir, bevor etwas gespeichert wird. Gleiche Fehler fassen wir zusammen und zählen sie je Tag, Messwerte speichern wir nur als Häufigkeiten. Nach 30 Tagen löschen wir alles.
In der App bekommt außerdem Google über Android Absturzberichte und Angaben zu hängenden Apps, wenn du in den Android-Einstellungen erlaubt hast, Diagnosedaten an Google zu senden. Das verarbeitet Google in eigener Verantwortung; wir sehen davon in der Google Play Console nur Zahlen und Fehlerberichte ohne Bezug zu einer Person.
Im Cookie-Banner beim ersten Öffnen sind Nutzungsmessung und Fehlermeldung die Gruppe „Statistik“: „Alle Cookies akzeptieren“ lässt sie an, „Nur notwendige akzeptieren“ schaltet sie ab, unter „Cookies anpassen“ wählst du sie einzeln. Ändern kannst du das jederzeit über „Cookies“ im Profil unter den Quellen oder unter Profil › Einstellungen › Nutzung zählen. Sendet dein Browser Global Privacy Control oder Do Not Track, zählen und melden wir ebenfalls nichts. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, das Angebot zu verbessern und Fehler zu beheben (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
10. Kontakt
Schreibst du uns über das Kontaktformular oder per Mail, verarbeiten wir Name, Mailadresse, Betreff, Nachricht und die Dateien, die du anhängst (etwa Screenshots, Fotos oder GPX-Tracks), um zu antworten. Das Formular schickt die Nachricht samt Anhängen über Resend (siehe oben) an unser Postfach; auf dem Server bleibt davon nichts. Wir löschen die Nachricht, wenn die Anfrage erledigt ist und keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sonst unser berechtigtes Interesse, Anfragen zu beantworten (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
11. Android-App (Testversion)
Die App zeigt dieselbe Seite wie sailseer.com und fragt dieselben Daten beim Server ab (siehe Abschnitte 2 und 4), mit der gewählten Sprache als Teil der Anfrage. Was sonst im Browser bleibt (Abschnitt 3), bleibt in der App auf dem Gerät. Deinen Standort nutzt die App nur, wenn du ihn anforderst, und nur, solange sie offen ist; Mitteilungen zeigt sie nur, wenn du sie erlaubst. Push-Nachrichten: siehe Abschnitt 6. Meldest du dich in der App mit Google an, öffnet sich dafür der Browser des Geräts; danach kehrt er mit einem einmaligen Code, der fünf Minuten gilt, in die App zurück (Abschnitt 7).
Die Testversion hat eine Messseite (Profil, „Messungen (Test)“). Nur wenn du dort eine Messung startest, lädt die App eine Probe der Grundkarte von karte.sailseer.com (Cloudflare R2, siehe Abschnitt 2) und Wetter für ein Gebiet direkt bei Open-Meteo (open-meteo.com); dabei erhalten diese Dienste deine IP-Adresse und die Koordinaten des Gebiets. Die Ergebnisse (Gerät, Android-Version, Zeiten) bleiben auf dem Gerät, bis du sie selbst kopierst oder teilst. Rechtsgrundlage ist dein Auftrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
12. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21). Schreib dafür an die Adresse oben.
Du kannst dich außerdem bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), etwa bei der für uns zuständigen: Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Ludwig-Erhard-Straße 22, 20459 Hamburg, datenschutz-hamburg.de.
Du bist nicht verpflichtet, uns Daten zu geben; ohne Mailadresse gibt es nur keine Alarme, keine Törnmeldung und kein Konto. Eine automatisierte Entscheidungsfindung nach Art. 22 DSGVO findet nicht statt.
13. Deine Daten bei Sailseer löschen
Das gilt für die Website sailseer.com und die App Sailseer. Bei uns liegen nur die Angaben aus den Funktionen, die du selbst angelegt hast, und dein Konto, wenn du eins hast. So werden sie gelöscht:
- Konto: Melde dich an und tippe im Profil auf „Konto löschen“. Konto, Sitzungen, gespeicherte Routen, Häfen und Boot sind sofort gelöscht; aus den verschlüsselten Sicherungen fallen sie nach höchstens 31 Tagen heraus (Abschnitt 7).
- Alarme und Morgenbriefing: Klicke in einer ihrer Mails auf „Abbestellen“. Mailadresse, Hafen oder Strecke, Einstellungen und Sprache löschen wir spätestens am folgenden Tag.
- Push-Nachrichten: Schalte Push ab. Das Push-Abonnement löschen wir nach 90 Tagen.
- Törnmeldung: Sie löscht sich selbst drei Tage nach der Ankunft oder dem Abbruch, spätestens 14 Tage nach der ETA, samt Mailadressen, Meldungen und Positionen. Landkontakte tragen sich über den Link in ihrer Mail aus. Wer keine Törnmeldungen mehr bekommen will, sperrt seine Adresse über den Link in jeder Mail der Törnmeldung (Abschnitt 8).
- Sofort oder alles auf einmal: Schreib uns über das Kontaktformular oder an [email protected] und nenne die Mailadresse, die du bei Sailseer verwendet hast. Wir löschen dein Konto und alle Alarme, Briefings, Push-Abonnements und Törnmeldungen zu dieser Adresse unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats, und bestätigen es per Mail.
Aufbewahrt wird nur, was sich keiner Person zuordnen lässt: die Tagessummen der Nutzungsmessung, die Fehlermeldungen und Messwerte für 30 Tage (Abschnitt 9) und die Antworten der Wetterdienste im Zwischenspeicher. Einzige Ausnahme ist die Sperre gegen Törnmeldungen (Abschnitt 8): Die Prüfsumme deiner Adresse bleibt, bis du die Sperre aufhebst, sonst könnte jemand die Adresse wieder eintragen. Nachrichten an uns löschen wir, wenn die Anfrage erledigt ist, außer eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht steht entgegen (Abschnitt 10). Ohne Konto liegen Boot, Favoriten, gemerkte Routen, die Spur und die Einstellungen der Bordinstrumente samt Polare liegen nur auf deinem Gerät: Im Browser löschst du sie mit den Websitedaten, in der App über „Speicher löschen“ in den Android-Einstellungen oder indem du die App deinstallierst.