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Saint-Martin (französischer Teil): Häfen, Brücken und Formalitäten für Segler

5 Häfen · 1 Brücke oder Schleuse

Törn planen

Saint-Martin (französischer Teil): 5 Häfen, 1 Brücke oder Schleuse, Einklarierung, Papiere und Gebühren. Törn mit Wetter, Tide und Route planen.

Formalitäten

EU-MitgliedEU-ZollunionWährung: Euro

Einklarierung: Französische Überseegebietskörperschaft im Norden der Insel: EU und EU-Zollgebiet, aber historischer Freihafen ohne Zölle und ohne Mehrwertsteuer, nicht Schengen. Clearance wie auf Martinique online, dazu nach Seglerangaben die Klarierung des Hafens Marigot (clairance.portdemarigot.com); nach einem Leserbericht wurde der Online-Schein dort nicht anerkannt. Points agréés Clearance: Anse Marcel (Capitainerie), Marigot (Marina Fort Louis, Gare maritime in der Baie de la Potence). Zur niederländischen Seite (Sint Maarten) getrennte Systeme: jede Seite klariert für sich, auch innerhalb der Simpson Bay Lagoon.

Ausreise: Beim Verlassen Richtung Ausland oder hoher See die Clearance-Erklärung abgeben; die Bescheinigung ausgedruckt mitführen, manche Nachbarstaaten wollen einen Stempel.

Dokumente: Für EU-Bürger reicht der Personalausweis, Reisepass empfohlen; wer über den Flughafen Juliana (Sint Maarten) ausreist, braucht den Reisepass. Crew aus Drittstaaten: ein Schengen-Visum gilt nicht. Bootspapiere, Versicherung.

Gebühren: Klarierung am Hafen Marigot nach Seglerangaben 10,50 Euro. Bojen in der Baie de Marigot je Tag 9,20 Euro bis 12 m, 11,96 Euro bis 15 m, darüber 15 Euro, dazu 4 % TGCA, Mehrrumpfboote plus 50 %.

Fahrwasser: Betonnung nach IALA-System B: rot an Steuerbord beim Einlaufen von See, umgekehrt wie in Europa.

Natur: Réserve naturelle im Nordosten (Rocher Créole, Tintamarre, Pinel, Caye Verte): tagsüber an den gelben Bojen frei (bis 15 t und 50 ft), Boote unter 10 m dürfen auf Sand mindestens 20 m vom Ufer ankern, nie auf Korallen oder Seegras; nachts nur mit Genehmigung (bei Tintamarre und Rocher Créole, mindestens drei Tage vorher beantragen). Tiere füttern, Rumpf reinigen und Abwasser ablassen verboten.

Wirbelsturmsaison: 1. Juni bis 30. November, Höhepunkt August bis Oktober. Die Simpson Bay Lagoon (Saint-Martin und Sint Maarten) gilt als Schutzlage, aber nach Irma 2017 wurden dort 139 Wracks geräumt, bei Luis 1995 gingen rund 900 Boote verloren. Versicherungen schränken die Deckung meist ein: Police prüfen.

Notruf: 196 (Seenotruf von Land, kostenlos) oder 112; CROSS Antilles-Guyane (MRCC Fort-de-France) +596 596 70 92 92, UKW Kanal 16 und DSC.

Quellen: Préfecture de la Martinique: points agréés clearance (15.12.2025), Démarches simplifiées: déclaration clearance Antilles, Port de Marigot: mouillage, Réserve naturelle de Saint-Martin: camping et mouillage, Douane: cas particuliers de Saint-Martin et de Saint-Barthélemy, Noonsite: St. Martin, Auswärtiges Amt: Frankreich (mit den Überseegebieten), Reise- und Sicherheitshinweise (Stand 2026-10-20)

Häfen nach Revier

Saint-Martin (Marigot, Anse Marcel, Grand Case)

Brücken und Schleusen

Bewegliche Brücken

Häufige Fragen

Saint-Martin (französischer Teil): Muss ich einklarieren?

Französische Überseegebietskörperschaft im Norden der Insel: EU und EU-Zollgebiet, aber historischer Freihafen ohne Zölle und ohne Mehrwertsteuer, nicht Schengen. Clearance wie auf Martinique online, dazu nach Seglerangaben die Klarierung des Hafens Marigot (clairance.portdemarigot.com); nach einem Leserbericht wurde der Online-Schein dort nicht anerkannt. Points agréés Clearance: Anse Marcel (Capitainerie), Marigot (Marina Fort Louis, Gare maritime in der Baie de la Potence). Zur niederländischen Seite (Sint Maarten) getrennte Systeme: jede Seite klariert für sich, auch innerhalb der Simpson Bay Lagoon.

Saint-Martin (französischer Teil): Welche Papiere brauche ich an Bord?

Für EU-Bürger reicht der Personalausweis, Reisepass empfohlen; wer über den Flughafen Juliana (Sint Maarten) ausreist, braucht den Reisepass. Crew aus Drittstaaten: ein Schengen-Visum gilt nicht. Bootspapiere, Versicherung.

Saint-Martin (französischer Teil): Welche Gebühren fallen an?

Klarierung am Hafen Marigot nach Seglerangaben 10,50 Euro. Bojen in der Baie de Marigot je Tag 9,20 Euro bis 12 m, 11,96 Euro bis 15 m, darüber 15 Euro, dazu 4 % TGCA, Mehrrumpfboote plus 50 %.

Saint-Martin (französischer Teil): Welche Notrufnummer gilt auf See?

196 (Seenotruf von Land, kostenlos) oder 112; CROSS Antilles-Guyane (MRCC Fort-de-France) +596 596 70 92 92, UKW Kanal 16 und DSC.

Saint-Martin (französischer Teil): Wie viele Häfen kennt Sailseer?

Sailseer kennt 5 Häfen mit Steckbrief, Wetter und Routenplanung. Dazu 1 Brücke oder Schleuse mit Öffnungszeiten und Durchfahrtshöhen.