Amerikanische Jungferninseln: Häfen, Brücken und Formalitäten für Segler
12 Häfen
Amerikanische Jungferninseln: 12 Häfen, Einklarierung, Papiere und Gebühren. Törn mit Wetter, Tide und Route planen.
Formalitäten
außerhalb der EU-ZollunionWährung: US-Dollar
Einklarierung: Außengebiet der USA: US-Einwanderungsrecht, aber im Zollrecht Ausland. Wer mit dem eigenen Boot einreist, braucht ein Visum B1/B2: ESTA gilt nicht, weil eine Privatyacht kein Beförderungsunternehmen des Visa Waiver Program ist. Die Ankunft aus dem Ausland, auch aus den BVI, sofort bei CBP melden; ausländische Crew persönlich an einer Meldestelle: St. Thomas (Blyden Marine Terminal, Charlotte Amalie), St. John (Cruz Bay), St. Croix (Gallows Bay). Die App ROAM erfasst nur das Boot und gilt nicht für Personen, die ein I-94 brauchen, für eine Cruising License oder bei Zoll. Nach Puerto Rico und zurück ebenfalls melden. Eine Cruising License (ein Jahr, für Flaggen mit Gegenseitigkeit wie Deutschland, Frankreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich) befreit vom förmlichen Klarieren, jede Ankunft in einem Hafen bleibt meldepflichtig.
Dokumente: Reisepass für die ganze Aufenthaltsdauer gültig und Visum B1/B2 (vorher beim US-Konsulat beantragen). Nach Noonsite darf, wer zuvor mit Flugzeug oder Fähre und ESTA eingereist ist, binnen der erteilten 90 Tage mit der Yacht wieder einreisen: amtlich nicht belegt, im Zweifel B1/B2. Bootspapiere, Versicherung.
Gebühren: Klarierung ohne Gebühr; für Privatboote ab 30 Fuß die Gebührenmarke von CBP (User Fee Decal), 36,94 USD im Fiskaljahr 2026, ab 1. Oktober 2026 teurer. Virgin Islands National Park (St. John): Übernachtungsgebühr für Boje oder Anker zwischen 17 und 7 Uhr, Zahlung über recreation.gov.
Fahrwasser: Betonnung nach IALA-System B: rot an Steuerbord beim Einlaufen von See, umgekehrt wie in Europa. Ankern in ausgewiesenen Ankerplätzen höchstens 14 Tage je Hafen und Halbjahr (DPNR), im Nationalpark höchstens 7 Nächte am Stück in einer Bucht und 30 Nächte in zwölf Monaten; NPS-Bojen nur bis 100 ft.
Natur: Virgin Islands National Park: Ankern nur in Cruz Bay, Lind Point und Francis und Maho Bay, sonst Bojen; Fischen an Bojen und Drohnen verboten. Buck Island Reef National Monument: Ankern nur im Bereich an der Westseite, keine Übernachtung, kein Fischen. Kein Abwasser oder Öl in die Küstengewässer (bis 10.000 USD je Verstoß).
Wirbelsturmsaison: 1. Juni bis 30. November (das Auswärtige Amt nennt Mai bis November), Höhepunkt August bis Oktober. Im Hurricane Hole der Coral Bay (St. John) vergibt der Nationalpark jedes Jahr im Juni kostenlose Sturmbojen für bis zu 100 Boote bis 60 ft. Versicherungen schränken die Deckung meist ein: Police prüfen.
Notruf: 911; US Coast Guard Sector San Juan (JRSC) +1 787 289 2041, UKW Kanal 16 und DSC.
Quellen: CBP: Puerto Rico and the U.S. Virgin Islands, CBP: Pleasure Boat Overview, U.S. Embassy Germany: Visa Waiver Program, NPS: Virgin Islands National Park, Superintendent's Compendium, DPNR: Anchoring and Mooring, Noonsite: US Virgin Islands, Auswärtiges Amt: USA (mit Puerto Rico und den Amerikanischen Jungferninseln), Reise- und Sicherheitshinweise (Stand 2026-10-20)
Häfen nach Revier
St. Croix (Christiansted, Frederiksted)
St. Thomas und St. John (Charlotte Amalie, Red Hook, Cruz Bay)
Häufige Fragen
Amerikanische Jungferninseln: Muss ich einklarieren?
Außengebiet der USA: US-Einwanderungsrecht, aber im Zollrecht Ausland. Wer mit dem eigenen Boot einreist, braucht ein Visum B1/B2: ESTA gilt nicht, weil eine Privatyacht kein Beförderungsunternehmen des Visa Waiver Program ist. Die Ankunft aus dem Ausland, auch aus den BVI, sofort bei CBP melden; ausländische Crew persönlich an einer Meldestelle: St. Thomas (Blyden Marine Terminal, Charlotte Amalie), St. John (Cruz Bay), St. Croix (Gallows Bay). Die App ROAM erfasst nur das Boot und gilt nicht für Personen, die ein I-94 brauchen, für eine Cruising License oder bei Zoll. Nach Puerto Rico und zurück ebenfalls melden. Eine Cruising License (ein Jahr, für Flaggen mit Gegenseitigkeit wie Deutschland, Frankreich, die Niederlande und das Vereinigte Königreich) befreit vom förmlichen Klarieren, jede Ankunft in einem Hafen bleibt meldepflichtig.
Amerikanische Jungferninseln: Welche Papiere brauche ich an Bord?
Reisepass für die ganze Aufenthaltsdauer gültig und Visum B1/B2 (vorher beim US-Konsulat beantragen). Nach Noonsite darf, wer zuvor mit Flugzeug oder Fähre und ESTA eingereist ist, binnen der erteilten 90 Tage mit der Yacht wieder einreisen: amtlich nicht belegt, im Zweifel B1/B2. Bootspapiere, Versicherung.
Amerikanische Jungferninseln: Welche Gebühren fallen an?
Klarierung ohne Gebühr; für Privatboote ab 30 Fuß die Gebührenmarke von CBP (User Fee Decal), 36,94 USD im Fiskaljahr 2026, ab 1. Oktober 2026 teurer. Virgin Islands National Park (St. John): Übernachtungsgebühr für Boje oder Anker zwischen 17 und 7 Uhr, Zahlung über recreation.gov.
Amerikanische Jungferninseln: Welche Notrufnummer gilt auf See?
911; US Coast Guard Sector San Juan (JRSC) +1 787 289 2041, UKW Kanal 16 und DSC.
Amerikanische Jungferninseln: Wie viele Häfen kennt Sailseer?
Sailseer kennt 12 Häfen mit Steckbrief, Wetter und Routenplanung.